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Bei unseren innovativen und sehr erfolgreichen Rezepturen werden bei den Inhaltsstoffen die Reinsubstanzen verwendet was eine bessere Bioverfügbarkeit und Wirksamkeit darstellt. 
 

 

Welche Nährstoffe / Wirkstoffe wofür?

Nachfolgend ein Auszug wichtiger Nährstoffe die essenziell für den menschlichen Organismus sind. Darunter zählen Fette, Aminosäuren, Kohlenhydrate und Eiweiß sowie Vitamine und Mineralstoffe. Eingige wichtige davon sind auch in unseren Präparaten als bioverfügbare Reinsubstanzen erhalten. 

Nahrungsergänzungsmittel als konzentriete Quelle von Nährstoffen sollten nicht als Ersatz für eine ausgewognene und abwechslungsreiche Ernährung verwendet werden. Sie können aber im bedarfsfall als ergänzende Unterstützung hilfreich sein.

Vitamin A (Retinol) ist wichtig für den Sehvorgang, die Immunfunktion, Zelldifferenzierung und Embryonalentwicklung. Die Bioverfügbarkeit der unterschiedlichen Vitamin-A-Verbindungen sowie die Umwandlungsraten der Provitamin-A-Carotinoide in Retinol unterscheiden sich untereinander. Mit dem Retinolaktivitätsäquivalent (RAE) werden diese Unterschiede berücksichtigt. Retinol kommt nur in tierischen Lebensmitteln wie v. a. Leber und daraus hergestellte Wurstwaren, Fisch und Käse vor. Provitamin-A-Carotinoide kommen in pflanzlichen Lebensmitteln wie Paprika, Kürbis, Aprikosen und grünem Blattgemüse vor. 

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Es wird unter anderem gebraucht zum Aufbau des Bindegewebes (Kollagen), der Knochen und der Zähne. Vitamin C wirkt antioxidativ, das heißt, es fängt schädliche Verbindungen wie freie Radikale und reaktive Sauerstoffspezies ab und schützt so die Zellen und Moleküle im Körper vor Schäden. Bei der Verdauung verbessert es die Verwertung von Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln und hemmt die Bildung von krebsauslösenden Nitrosaminen.Natürlicherweise vor allem in Gemüse und Obst wie z. B. Paprika, Petersilie, Zitrusfrüchte, Kartoffeln, Spinat und Tomaten enthalten

Vitamin E (Tocopherol) schützt als fettlösliches Antioxidans u. a. die ungesättigten Fettsäuren im Körper, verhindert Zellschädigungen und stabilisiert Zellmembrane. Gute Vitamin-E-Lieferanten sind Nüsse und Samen wie Weizenkeime, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Haselnüsse und Mandeln und daraus hergestellte Pflanzenöle und Streichfette. Auch grünes Blattgemüse, Kichererbsen, Süßkartoffeln und Paprika sind Vitamin-E-Quellen. In Lebensmitteln tierischer Herkunft ist der Vitamin-E-Gehalt relativ gering und abhängig von der Ernährung der Tiere. Tierische Vitamin-E-Quellen sind v. a. fettreicher Seefisch, wie Aal, Lachs und Meeresfrüchte.

Vitamin B1 (Thiamin) hat eine zentrale Funktion bei der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten und Proteinen und ist an der Reizweiterleitung im Nervensystem beteiligt. Es sollte täglich mit der Nahrung zugeführt werden, da die Speicherkapazitäten im Körper sehr gering sind. Gute Lieferanten für Thiamin sind Vollkornprodukte, Samen, Hülsenfrüchte und Muskelfleisch. Thiaminmangel führt zu neurologischen Symptomen und Störungen im Kohlenhydratstoffwechsel bis hin zum Krankheitsbild der Beri-Beri bei schwerem Thiaminmangel, welches u. a. durch Muskel- und Herzschwäche sowie Ödeme (Wassereinlagerung) gekennzeichnet ist.

Vitamin B2 (Riboflavin) ist als Enzymbestandteil an zahlreichen Reaktionen wie dem Zellwachstum sowie Stoffwechsel von Energie, Protein und anderer B-Vitamine beteiligt. Gute Lieferanten für Riboflavin – auch bekannt als Vitamin B2 – sind Innereien wie Leber und Niere sowie Fisch und Milch und Milchprodukte.

Vitamin B3 (Niacin) ist Bestandteil wichtiger Coenzyme für Reaktionen in allen Körperzellen. So ist Niacin am Energiestoffwechsel sowie am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Aminosäuren und Fettsäuren beteiligt. Prozesse der Zellteilung und die Signalweiterleitung in der Zelle sind auf Niacin angewiesen. Auch die Immunantwort und möglicherweise die Insulinausschüttung in der Bauchspeicheldrüse werden durch Niacin beeinflusst. Genauer gesagt ist Niacin ein Sammelbegriff für verschiedene Verbindungen, nämlich Nicotinsäure und Nicotinamid sowie aus ihnen abgeleitete Verbindungen. Niacin ist in Lebensmitteln enthalten und wird vom menschlichen Körper in der Leber aus der unentbehrlichen Aminosäure Tryptophan selbst gebildet.

Cholin (ehemals Vitamin B4) hat seine Bedeutung für die Gesundheit von Gehirn, Leber und Herz sowie die Risiken einer Cholin-Unterversorgung. Cholin ist ein essentieller Nährstoff, der für die Gesundheit von Gehirn, Leber und Herz unverzichtbar ist. Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an bioverfügbarem Cholin stärkt das Gedächtnis und beugt dem Auftreten von Depressionen vor. Die Hauptquelle von Cholin ist Leber und anderes Organfleisch. Außerdem ist dieses Vitamin in Eigelb, Rindfleisch und Weizenkeimen enthalten. Man findet es auch in Hülsenfrüchten und Fisch.

Vitamin B5 (Pantothensäure) ist wichtig für den Stoffwechsel – ohne Pantothensäure würde unser Körper nicht funktionieren. Neben ihrer bedeutsamen Rolle im Energiestoffwechsel ist die Pantothensäure an der Herstellung einer Reihe lebenswichtiger Substanzen beteiligt. Wkie z.B. für den Aufbau der Zellmembranen erforderliche Cholesterin sowie Provitamin D, Gallensäuren und bestimmte Aminosäuren produziert. Darüber hinaus unterstützt Vitamin B5 die Synthese des Nervenbotenstoffs Acetylcholin sowie des roten Blutfarbstoffs und trägt zur geistigen Leistungsfähigkeit bei. In besonders hoher Konzentration kommt das Vitamin B5 in Leber, Hering, Rind- und Schweinefleisch, Fisch, Eigelb und Milch vor. Bei pflanzlichen Lebensmitteln gelten Haferflocken, Vollkornprodukte, Brokkoli, Avocado und Hülsenfrüchte als gute Quellen für Pantothensäure.

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist beteiligt am Aminosäure- und Kohlenhydrat- sowie am Homocysteinstoffwechsel und der Bildung von Botenstoffen sowie Niacin. Vitamin B6 ist natürlicherweise in vielen Lebensmitteln enthalten. Gute Vitamin-B6-Lieferanten sind z. B. Vollkorngetreide, Hasel- und Walnüsse, rote Paprika, Sardinen, Makrelen sowie Schweinefleisch.

Vitamin B7 (Biotin) ist ein Coenzym zentraler Stoffwechselenzyme. Diese katalysieren Reaktionen innerhalb des Energiestoffwechsels, der Fettsäurensynthese, der Cholesterolsynthese, der Gluconeogenese und des Abbaus von ungradzahligen Fettsäuren und von den Aminosäuren Leucin, Isoleucin, Valin, Methionin und Threonin.

Außerdem spielt Biotin durch Biotinylierung von Histonen eine Rolle in der Regulation der Genexpression, Zellproliferation, Reparatur von DNA-Schäden und Stabilität der Chromatinstruktur.

Vitamin B8 (Inositol) trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und Stoffwechsel von Makronährstoffen. Inositol, eine Form von Glukose, hilft unserer Leber bei der Fettverarbeitung und hält gleichzeitig unsere Muskeln und Nerven in optimalem Zustand. Ihr Körper kann Vitamin B8 selbst produzieren – weshalb es nicht mehr als Vitamin gilt –, aber Sie können es auch in Vollkornprodukten, Nüssen und Hülsenfrüchten finden.

Vitamin B9 (Folsäure / Folat) ist ein wasserlösliches Vitamin. Für seine Vitaminwirkung sind verschiedene physiologisch aktive Folatverbindungen verantwortlich. Es ist an einer Reihe von Stoffwechselprozessen beteiligt und u. a. wichtig für die Zellteilung und das Wachstum. Gute Folatlieferanten sind grünes Gemüse, insbesondere Blattgemüse wie Spinat und Salate, Tomaten, Hülsenfrüchte, Nüsse, Orangen, Sprossen, Weizenkeime und Vollkornprodukte sowie Kartoffeln, Leber und Eier.

Vitamin B10 (PABA) Die vielseitige Wirkung von Vitamin B10 trägt zur Erhaltung gesunder Haut und Haare bei. Es reflektiert die schädlichen UV-Strahlen von der Haut und verringert so das Risiko von Hautkrebs. Dank der Para-Aminobenzoesäure erfolgt eine intensive Regeneration nach Brüchen und Verstauchungen. PABA ist vorwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln wie verschiedene Getreidearten, Hafer, Reis, Spinat, Ingwer und Kräutern enthalten. Zu den tierischen Quellen gehören Leber, Nieren und Innereien. Zusätzlich kann der Organismus PABA selbst herstellen.

Vitamin B12 (Cobalamin)  ist an Prozessen im Fett- und Aminosäurestoffwechsel beteiligt und mit Folat bedeutsam für die Blutbildung, Homocysteinkonzentration im Blut sowie DNA-Synthese. Für Menschen, die sich ausschließlich pflanzlich (vegan) ernähren oder nur eine sehr geringe Mengen tierischer Lebensmittel verzehren, ist die Einnahme eines Vitamin-B12-Präparats notwendig.

Vitamin D (Colecalciferol) nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein. Im Gegensatz zu anderen Vitaminen kann Vitamin D aus Vorstufen, die im Körper vorhanden sind, selbst gebildet werden. Die körpereigene Bildung erfolgt durch Sonnenlichtbestrahlung der Haut (UVB-Lichtexposition) und leistet im Vergleich zur Vitamin-D-Zufuhr über die Nahrung den deutlich größeren Beitrag für die Versorgung des Menschen mit diesem Vitamin. Vitamin D regelt den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und fördert dadurch die Härtung des Knochens. Vitamin D ist aber auch noch an anderen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt und hat außerdem Einfluss auf die Muskelkraft.

Vitamin K (Phyllochinon/Menachinon) spielt eine entscheidende Rolle bei der Blutgerinnung. Es wandelt die Gerinnungsfaktoren in ihre wirksame Form um und verhindert das Verbluten bei Verletzungen. Zu den wichtigen Vitamin-K-Verbindungen gehört das pflanzliche Phyllochinon, das Vitamin K1.Die bekanntesten Verbindungen von Vitamin K sind das pflanzliche Vitamin K1 (Phyllochinon) und Vitamin-K2-Verbindungen (Menachinone), welche in tierischen und fermentierten Lebensmitteln vorkommen. Gute Lieferanten für Vitamin K sind vor allem grüne Gemüsearten (z.B. Spinat, einige Salat- und Kohlsorten), Milch und Milchprodukte, Fleisch und Eier.

Glutathion  ist ein biologisch und medizinisch bedeutsames Tripeptid, das Zellen vor oxidativem Streß, das heißt vor der Einwirkung freier Radikale und deren Folgeprodukten schützt

Reduziertes Glutathion (GSH), auch γ-L-Glutamyl-L-cysteinylglycin, ist ein Tripeptid, das aus den drei Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin gebildet wird. Es ist in fast allen Zellen in hoher Konzentration enthalten und gehört zu den wichtigsten als Antioxidans wirkenden Stoffen im Körper. Das Tripeptid übernimmt wichtige Funktionen in verschiedenen Stoffwechselwegen, bei der Aktivierung und Inhibition von Enzymen und Transportproteinen sowie beim Transport von Aminosäuren. Studien belegen auch eine possitve Wirkung gegen Krebszellen und helfen bei der Apopthose von entarteten Zellen. 

Anthocyane sind eine Gruppe von Antioxidantien, die in rotem, blauem und violettem Obst und Gemüse vorkommen. Eine Ernährung, die reich an diesen Verbindungen ist, kann Entzündungen vorbeugen und vor Typ-2-Diabetes, Krebs und Herzerkrankungen schützen . Der regelmäßige Verzehr anthocyanreicher Lebensmittel kann sich auch positiv auf Ihr Gedächtnis und Ihre allgemeine Gehirngesundheit auswirken. Im menschlichen Körper binden sie freie Radikale und schützen somit die DNA sowie Lipide und Kohlenhydrate vor Schädigung. Den Anthocyanen werden noch andere Wirkungen zugeschrieben: Sie sollen die Sehvorgänge verbessern, entzündungshemmend und gefäßschützend wirken. Sie können in einem Redoxrecyclingprozeß verbrauchte Vitamine und oxidiertes Glutathion (GSSG) wieder in die wirksame Ursprungsform zurück verwandeln und so dem Organismus neu zur Verfügung stellen.

Phosphatidylcholin dient zur Unterstützung der Leberfunktion, des Lipidstoffwechsels und der kognitiven Gesundheit. Es schützt die Leberzellen vor Virusschäden, verringert die Fibrose und verhindert den durch Medikamente, Alkohol und andere Substanzen verursachten Zelltod . Studien haben auch gezeigt, dass eine Cholin-Supplementierung die Leberverfettung oder Fettleber bei Personen mit Cholinmangel rückgängig machen
 

Lutein schützt zusammen mit Zeaxanthin die empfindliche Netzhaut auf doppelte Weise: In ihrer Funktion als Antioxidantien neutralisieren sie Freie Radikale und verringern so den oxidativen Stress im Auge. Darüber hinaus absorbieren sie gefährliche UV-Strahlen. Lutein lässt sich in vielen Nahrungsmitteln finden. Dunkles Blattgemüse ist die Hauptquelle für Lutein und Zeaxanthin, sie sind aber auch in niedrigerer Konzentration in anderen Früchten und Gemüsen finden. Beispiele hierfür sind Broccoli, orangefarbene Paprika, Mais, Erbsen, Kakis und Mandarinen.

Zeaxanthin ist ein natürlicher, orangegelber Farbstoff, der in Pflanzen und Tieren bei Reaktionen auf Lichtstrahlung eine Rolle spielt. Chemisch ist Zeaxanthin ein Xanthophyll, ein sauerstoffhaltiges Carotinoid („oxidiertes β-Carotin“). Zeaxanthin soll bei besonders schädigenden Varianten von Degenerationen der Netzhaut Schutzfunktionen übernehmen. Vor allem bei der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) kann man von den antioxidativen Effekten von Zeaxanthin besonders profitieren.Es ist vor allem in roter Paprika, roten Rüben, Kürbis, Mais und Eigelb enthalten, aber auch in dunkelgrünem Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl, Lauch, Wirsing, Feldsalat, Rucola, Dill und Petersilie enthalten.

Citrus-Bioflavonoide sind schwach saure Flavonoide, die in Zitrusfrüchten vorkommen. Es gibt verschiedene Arten von Citrus-Bioflavonoiden wie Hesperidin, Naringin, Rutin und Quercetin. Diese Verbindungen verleihen den Zitrusfrüchten ihre typische Farbe und ihr Aroma. Citrusflavonoide fangen freie Radikale, verbessern die Glukosetoleranz und Insulinempfindlichkeit, modulieren den Fettstoffwechsel und die Adipozytendifferenzierung, unterdrücken Entzündungen und Apoptose und verbessern die endotheliale Dysfunktion. Die Einnahme von Zitrusflavonoiden wird mit verbesserten kardiovaskulären Ergebnissen in Verbindung gebracht.

Arginin ist wichtig für die Bildung von Stickstoffmonoxid im Körper. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Stickstoffmonoxid die Blutgefäße weitet und den Blutdruck senkt. Wenn nicht genügend Arginin zur Verfügung steht, kann es zu Durchblutungsstörungen, Bluthochdruck und auch zu Erektionsstörungen kommen. Sehr gute Quellen sind Nüsse, Hülsenfrüchte, Soja, Mais, Reis, Rind- und Schweinefleisch.

L-Carnitin ist eine Aminosäure-Verbindung, die in der Leber aus einzelnen Aminosäuren bedarfsgerecht gebildet wird. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung des Körpers aus Fettsäuren. Fleisch, Geflügel, Fisch und Milchprodukte sind die reichsten Quellen von L-Carnitin, während Obst, Gemüse und Getreide relativ wenig L-Carnitin enthalten.

L-Carnosin wirkt es antioxidativ gegenüber oxidativem Stress, welcher natürlicherweise im Rahmen physiologischer Stoffwechselreaktionen entsteht . Carnosin schützt so Zellen vor nachhaltiger Schädigung und Zerstörung durch die oxidativen Einflüsse. In unserem Körper kommt Carnosin vermehrt in den Muskeln, im Gehirn, im Herzen, in den Nieren und in der Leber vor. Die hauptsächliche Quelle bei der Ernährung ist Fleisch.

L-Citrullin ist ein hochwertiges Supplement zur Steigerung der Durchblutung und der Leistungsfähigkeit im Training. Durch den verbesserten Blutfluss wird die Muskulatur im Training optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und gleichermaßen werden Stoffwechselabfallprodukte effektiv abtransportiert. Neben Wassermelone sind auch Kürbis und Gurke natürliche Citrulin-Quellen

L-Cystein ist eine schwefelhaltige Aminosäure welche dem Körper bei der Entgiftung von Bakterien, Medikamenten und Alkohol hilft. N-Acetylcystein wirkt als Gegengift bei Vergiftungen mit Paracetamol. Zusammen mit Zink und Vitamin B wirkt L-Cystein Haar- und Nagelbruch sowie vorzeitigem Haarausfall entgegen.L-Cystein kann bei der Behandlung von Arthritis und Arterienverkalkung helfen . Es kann bei der Behandlung bestimmter Lungenerkrankungen helfen. Dazu gehören Bronchitis, Emphysem und Tuberkulose. Der L-Cystein-Gehalt in Lebensmitteln ist kaum messbar, weswegen hier der Cystin-Gehalt angegeben wird. Folgende Lebensmittel enthalten Cystin: Molkenprotein, Sojabohnen, Sonnenblumenkerne, Schweinefilet, Hühnerbrust, Hühnerei, Walnüsse

Glucosamin ist ein Aminozucker, der aus Glukose und einer Aminogruppe besteht und im menschlichen Körper natürlich vorkommt. Er ist Bestandteil des Bindegewebes, des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit. Glucosamin wird als Arzneimittel bei degenerativen Erkrankungen des Kniegelenks eingesetzt. Natürliche Quellen für den speziellen Aminozucker sind Meerestiere wie Muscheln, Garnelen, Krabben, Hummer oder aber auch Haifische. Auch im Knorpel oder Bindegewebe von Säugetieren findet sich Glucosamin.

L-Glutamin trägt zur Aufrechterhaltung einer normalen Darmfunktion bei (insbesondere bei chronischen oder entzündlichen Erkrankungen der Darmschleimhaut). Außerdem unterstützt es den Muskelaufbau und stimuliert die Freisetzung des Wachstumshormons. Nahrungsmittel mit hohem Glutamingehalt sind z.B. Sojabohnen, Erdnüsse, Rindfleisch, Milchprodukte und Weizen.

L-Leucin ist wichtig für den Erhalt und Aufbau von Muskelgewebe. Es unterstützt die Proteinbiosynthese in Muskulatur und Leber, hemmt den Abbau von Muskelprotein und unterstützt Heilungsprozesse. Hohe Leucin-Werte weisen z.B. Reis, Walnüsse, getrockneten Erbsen, Lachs, Rind- und Hähnchenfleisch auf

L-Lysin wichtig für zahlreiche Körperfunktionen, wie beispielsweise den Aufbau von Gewebe und Muskeln. Ein Mangel an L-Lysin kann zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen, wie beispielsweise einem geschwächten Immunsystem, Haarausfall und Wachstumsstörungen bei Kindern. Die besten Quellen für Lysin sind Rindfleisch, Hühnerfleisch und Lachs sowie Ei und Milchprodukte. Bei den pflanzlichen Lebensmitteln sind Kürbiskerne, Erbsen und Tofu gute Lysin-Lieferanten.

Ornithin ist eine amino-alkalische Verbindung, die bei der Behandlung von Begleit- und Folgeerkrankungen aufgrund gestörter Entgiftungsleistung der Leber eingesetzt wird. L-Ornithin kommt nämlich in Fleisch, Fisch, Eiern und Milch vor.

L-Prolin wird im menschlichen Körper zum Beispiel für die Bildung von Kollagen - ein Baustein von unter anderem Bindegewebe und Knochen - benötigt. Zu den tierischen Quellen gehören Fleisch, Knochenbrühe, Gelatine, Milchprodukte und Eier. Gute pflanzliche Quellen sind Hülsenfrüchte, Sojaprodukte und Nüsse.

L-Rutin ist ESSENTIELL FÜR DIE GESUNDHEIT DER VENEN: Rutin ist ein natürliches Flavonoid, das antioxidative Eigenschaften besitzt und zur Unterstützung der Gefäßgesundheit beiträgt. Unsere hochdosierten Rutin Kapseln helfen, den Körper vor oxidativem Stress zu schützen und die Gefäßwände der Venen zu stabilisieren. Besonders hohe Gehalte weisen das wilde Stiefmütterchen, der japanische Schnurbaum, echter Buchweizen, weiße Maulbeere und der kanadische Holunder auf

L-Taurin ist wichtig für den Herz-Kreislauf-System. Es hilft dabei, den Flüssigkeitsgehalt und den Mineralstoffhaushalt in den Zellen zu regulieren, was für die Gesundheit des Herzens von entscheidender Bedeutung ist. Des Weiteren hat Taurin eine antioxidative Wirkung, d.h. Bindung zellschädigender "freier Radikale" (aggressive Sauerstoffverbindungen) und eine Beteiligung an der Fettverdauung. Zudem ist Taurin an der Regulierung des Blutdrucks und der Herzfrequenz beteiligt. Es unterstützt den Körper bei der Verarbeitung von Gallensäure und dem Ausgleich von Salzen und Mineralien. Taurin ist natürlicherweise in tierischen Lebensmitteln enthalten, darunter vor allem in Fisch, Fleisch und Milch

L-Tyrosin spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Botenstoffen im Gehirn, die zur Kommunikation der Nervenzellen beitragen und sogar die Stimmung regulieren können. Am meisten Tyrosin erhält der Körper durch den Verzehr von Fleisch, Fisch, Sojaprodukten, Milchprodukten und Eiern sowie von Samen und Nüssen. In sehr hohen Konzentrationen, verglichen mit anderen Quellen, ist Tyrosin in Kasein, einem Milchprotein, enthalten

Calcium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, mengenmäßig der wichtigste im menschlichen Körper. Fast 100 % des Calciums ist in Knochen und Zähnen enthalten – Calcium hält Knochen und Zähne stabil. Calcium ist darüber hinaus ein wichtiger Faktor bei der Blutgerinnung und unerlässlich für die Funktion jeder Körperzelle: Es stabilisiert die Zellwände, ist an der Signalübermittlung in der Zelle sowie an der Weiterleitung von Reizen im Nervensystem (z. B. Hören, Sehen, Berührungen der Haut) und in der Muskulatur beteiligt. Calciumlieferant Nr. 1 sind Milch und Milchprodukte
 

Magnesium ist ein lebensnotwendiger Mineralstoff, der innerhalb der Zellen vorkommt, v. a. im Knochen, Muskel und weiteren Weichteilgeweben. Es ist durch die Aktivierung zahlreicher Enzyme am Energie- und Knochenstoffwechsel, sowie an der Reizübertragung und der Muskelkontraktion beteiligt. Magnesium ist Cofaktor von mehr als 600 Enzymen und reguliert eine Vielzahl biochemischer Reaktionen und zellulärer Funktionen. Insbesondere ist es Regulator der Reizübertragung, der Muskelkontraktion, des Herzrhythmus, des Gefäßtonus, des Blutdrucks und des Knochenumsatzes. Gute Lieferanten für Magnesium sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse, Nüsse und Samen, sowie Fisch und Meeresfrüchte. Aufgrund der Verzehrmenge und -häufigkeit tragen Kartoffeln, Bananen, Fleisch sowie Milch- und Milchprodukte
 

Selen ist Bestandteil von antioxidativ wirkenden Enzymen und unter anderem wichtig für den Schutz des Organismus vor Zellschädigungen durch Radikale. Andere von Selen abhängige Enzyme regulieren den Haushalt der Schilddrüsenhormone oder sind Baustein von Spermien und somit essenziell für die Fruchtbarkeit des Mannes. Gute Quellen für Selen sind u.a. Fleisch, Fisch und Eier sowie Pilze, Kohl- und Zwiebelgemüse, Linsen, Spargel und Nüsse, insbesondere Paranüsse.
 

Zink ist ein essenzielles Spurenelement, was im menschlichen Körper unterschiedliche Funktionen hat. Zink ist essentiell für Wachstum, Wundheilung und Immunabwehr. Zink ist in sehr vielen Strukturen des Organismus zu finden, zum Beispiel in den Haaren, Haut, Knochen, Augen, Leber und in den männlichen Fortpflanzungsorganen. Gute Zinklieferanten sind: Fleisch, Eier, Milch(-produkte) sowie Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte sowie Nüsse. Allgemein wird Zink besser aus tierischen als aus pflanzlichen Lebensmitteln aufgenommen.
 

Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) - seine harntreibenden Wirkung wegen wurde er deshalb häufig bei Erkrankungen der Nieren und Harnwege eingesetzt. Auch als Heilmittel, unter anderem zur Blutstillung und Entwässerung des Gewebes bei Ödemen, wurde er sehr geschätzt.

Alantwurzel (Inula helenium) wird bei Atemwegsbeschwerden und Problemen mit der Verdauung eingesetzt.

Algen Knotentang (Ascophyllum nodosum) Es wird bei Gelenkschmerzen, Kropf, Hauterkrankungen, Asthma und Fettleibigkeit eingesetzt.

Arnika (Arnica montana)  heilende Wirkung bei Schwellungen, Verstauchungen und Prellungen, ja sogar bei rheumatischen Beschwerden. 

Asawagangha-Wurzel (Witania somnifera) - Verringerung von Stresssymptomen, die zu Angstzuständen und Depressionen führen können. Erhöhte Fruchtbarkeit bei Männern. Hilfe für Menschen mit Schlaflosigkeit. Erhöhung von Muskelmasse, Kraft, Ausdauer und Energie.

Baldrianwurzel (radix valerianarae) wird gegen Schlaflosigkeit, Angstzustände, Depressionen, prämenstruelles Syndrom (PMS), Wechseljahrsbeschwerden und Kopfschmerzen eingesetzt. 

Bambus Silizium für starke Knochen und geschmeidige Gelenke. Es stärkt die Haut und das Haar und fördert die Elastizität des Bindegewebes. Er schützt die Haut vor freien Radikalen, die durch Umweltbelastungen und UV-Strahlung verursacht werden, und hilft, die Hautalterung zu verlangsamen.

Banabablätter (Lagestroemia speciosa) - Der Extrakt aus Banaba-Blättern enthält Säuren und Gerbstoffe, die die Aufnahme von Glukose und die schnellere Sättigung der Muskelzellen erleichtern. Die im Extrakt enthaltene 2a-Hydroxyursolsäure ist ein Glukoseaktivator und wirkt sehr ähnlich wie Insulin.

 

Bärentraubenblätter (Arctostaphylus uva-ursi) wirken antibakteriell und können die Symptome von unkomplizierten Harnwegsinfektionen lindern

 

Bärlauch (Allium ursinum) enthält mehr Vitamin C als eine Orange und kann somit antibakteriell, entzündungshemmend und immunstärkend wirken. Die Volksmedizin schreibt der Pflanze positive Wirkungen auf Verdauung, Atemwege, Leber, Galle, Darm und Magen zu – er kann Blähungen, krampfartige Magenschmerzen und Schwächezustände lindern.

 

Basilikum (Ocimum basilicum) schützt unsere Zellen, denn es hat reichlich Polyphenole und Flavonoide zu bieten. Diese sogenannten Antioxidantien sorgen außerdem für einen wirksamen Schutz vor Entzündungen. Es enthält außerdem viele Vitamine wie Vitamin A, C, D und E sowie Vitamin K, welches Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann.

 

Beifuß (Artemisia vulgaris) gilt als Heilpflanze. Vor allem auf den Magen und die Verdauung soll die Pflanze einen positiven Einfluss haben. Sehr bekannt ist Beifuß als Heilpflanze: Der Gemeine Beifuß enthält viele Bitterstoffe und wirkt dadurch reinigend und positiv auf den Magen und die Verdauung.

 

Betonienkraut (Betonica officinalis) - Seine Anwendung als Tee wirkt stopfend, stärkend, heilend, harntreibend, kreislaufanregend und schmerzstillend. Die Pflanze stärkt das zentrale Nervensystem und wirkt besonders gut bei Kopfschmerzen, die Aufgrund Überarbeitung oder Nervosität hervorgerufen werden.

 

Bibernellewurzel (Pimpinella major) ist Schleimlösend und mild expektorierend. In der heutigen Heilkunde ist die Bibernellwurzel etwas in Vergessenheit geraten. Laut Kommission E ist Pimpinellae radix indiziert bei Katarrhen der oberen Luftwege. Der Droge wird eine hustenreizlindernde, schleimlösende und milde auswurffördernde Wirkung zugeschrieben.

 

Bienenharz (Propolis) wird eine Vielzahl an positiven Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt: Immunsystem unterstützen: Propolis kann das Immunsystem stärken und die Durchblutung fördern. Entzündungshemmend: Es wirkt entzündungshemmend und kann bei Gelenkschmerzen sowie Hautirritationen helfen.

 

Bitter Orange (Citrus aurantium) therapeutische Eigenschaften sind u.a. angstlösend, beruhigend, gewichtsreduzierend, antibakteriell, antioxidativ und blutglukose- und blutlipidregulierend.

 

Bitterkleeblätter (Menyanthes trifoliata) "Fieberklee" Innere Anwendung: als Bittermittel zur Förderung der Magensaftsekretion, als Tee bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden und Völlegefühl
Chinesische Medizin: bei Schlaflosigkeit, Atemnot, Magen- und Darmschwäche, Milzstörungen, Kopfschmerzen, Ausbleiben der Regelblutung, Ohrenschmerzen, Gelbsucht, Ödemen, Gicht

 

Bittermelone (Momordica charantia) unterstützen die Bauchspeicheldrüse bei der Insulinproduktion. Durch präventiven Einsatz kann sie dazu beitragen, Diabetes und Bluthochdruck vorzubeugen.

 

Blasen-Nierenkraut (Ortosyphon) kann die Harnmenge effektiv erhöhen und wird daher zur Durchspülung der ableitenden Harnwege bei bakteriellen Entzündungen und Nierengrieß verwendet.

 

Bockshornklee (Trigonella foenum-fraecum) enthält einen hohen Eiweißanteil, Vitamine und wichtige Mineralstoffe wie Eisen. So können seine Inhaltsstoffe bei regelmäßiger Einnahme Haarausfall stoppen und vorbeugen. Daneben soll er die Haardichte verbessern. Bockshornklee besitzt viele Antioxidantien und kann bei Akne helfen.

 

Borretsch (Borago officinalis) lindert Fieber, trockenen Husten und Hautausschlag. Zudem verschafft das aus dem Samen gewonnene Öl bei rheumatischer Arthritis Erleichterung. Aufgrund des hohen Gehalts an Gamma-Linolensäure findet Borretsch auch Einsatz bei der Behandlung von Ekzemen wie Neurodermitis.

 

Boswellia (Boswellia serrata) Die antioxidative Wirkung erklärt die zell- und organprotektive sowie die anti proliferative Wirkung des Boswellia-Wirkstoffs. Darüber hinaus besassen Zubereitungen aus dem Weihrauch neben anderen pharmakologischen Wirkungen auch eine hirnleistungssteigernde und eine das Immunsystem modulierende Wirkung.

 

Brahmi "Kleines Fettblatt" (Bacopa monnieri) - Stressabbau: Studien haben gezeigt, dass Brahmi eine beruhigende Wirkung auf Körper und Geist hat. Es kann dabei helfen, Stress abzubauen und eine positive Stimmung zu fördern. Daher wird es oft als natürliche Unterstützung bei Stressmanagement und zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens genutzt.

 

Braunalge (Ecklonia cava) reguliert den Stoffwechsel, unterstützt die Produktion von Schilddrüsenhormonen und hilft dabei, den Energiehaushalt des Körpers zu kontrollieren. Darüber hinaus tragen Braunalgen zur Entgiftung des Körpers bei, da sie in der Lage sind, Schwermetalle wie Blei und Quecksilber zu binden und auszuscheiden

 

Brenneselblätter (Urtica dioica) gilt als stoffwechselanregend, harntreibend (entwässernd) und durchblutungsfördernd. Tatsächlich ist sie in der Medizin seit einigen Jahren Gegenstand der Forschung: So zeigt Brennnesselextrakt in Studien eine bemerkenswerte antimikrobielle Aktivität gegen ein breites Spektrum von Bakterien.

 

Brokkoli (Brassica oleracea) liefert viele wichtige Vitamine wie z.B. Vitamin C, B-Vitamine, Vitamin K und Folsäure. Nennenswert ist zudem sein hoher Gehalt an Vitamin-A-Vorstufen. Das grüne Gemüse enthält u.a. die Mineralstoffe Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Brokkoli dient zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Senföl Sulforaphan aktiviert in den Zellen Entgiftungs-Enzyme. Diese sorgen dafür, dass Schadstoffe kein Unheil anrichten und sie verringern die Tumor-Entstehungsrate

 

Bromelain aus der Ananaspflanze hat sich als äußerst gesundheitsfördernd erwiesen. Es hilft dabei, Entzündungsherde im Körper zu bekämpfen und Schmerzen zu lindern. Darüber hinaus unterstützt Bromelain den Körper bei Verdauungsproblemen und verringert das Risiko von Tumoren und Zellen.

 

Bruchkraut (Herniaria hirsuta) zur Senkung des überhöhten Blutdrucks und Förderung der Filtrationsrate ihrer Nieren Da aber auch wassertreibende Wirkungen durch die Saponine und Flavonoide gegeben sind, ist das Bruchkraut auch zur unterstützenden Behandlung von Entzündungen der Harnröhre (Urethritis) oder der Harnblase (chronische Zystitis) geeignet. In der Volksmedizin wird das Bruchkraut als Mittel zur Verhinderung von Steinbildungen eingesetzt, aber auch bei Atemwegserkrankungen und „Blutreinigungstees“ zur Stoffwechselumstellung gegeben.

 

Catechine aus grünem Tee (Camellia sinensis) - Verbesserung der Herzgesundheit: Catechine tragen zur Gesunderhaltung des Herz-Kreislauf-Systems bei. Sie verbessern die Endothelfunktion, senken den Blutdruck und reduzieren das Risiko von Arteriosklerose durch die Hemmung der Oxidation von Low-Density-Lipoprotein (LDL) Cholesterin.

 

Chaga-Pilz "Schiefer Schillerporling" (Inonotus obilquus) Zu den wichtigsten Vorteilen von Chaga gehören sein hoher Gehalt an Antioxidantien, die Unterstützung des Immunsystems, die Verbesserung der Darmgesundheit, die Unterstützung der kognitiven Gesundheit und möglicherweise antikanzerogene Eigenschaften.

Chinesischer Raupenpilz (Cordyceps sinensis) - In der chinesischen Medizin wird der Cordyceps nach wie vor als pflanzliche Kraftquelle bei Erschöpfung, nach starker körperlicher Belastung oder nach langer Krankheit geschätzt. Er soll die Ausdauer verlängern, die Regenerationsphasen verkürzen und die Stresstoleranz verbessern.

 

Curcumin (Curcuma longa) kann leichte Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Verstopfung und Völlegefühl lindern. Für herkömmliches Curcumin wurde eine gallenflussfördernde Wirkung festgestellt, die sich positiv bei Verdauungsproblemen auswirken kann. Außerdem ist Curcumin entzündungshemmend und wirkt antioxidativ.

 

Echinacea (Echinacea purpurea) wirkt aktivierend und regulierend auf verschiedene Immunzellen und hemmend auf Entzündungen. Außerdem antibakteriell und antiviral, mit Wirksamkeit z.B. gegen Grippe, Herpes- oder Coronaviren. Das kann Infekte verhindern, sie lindern und deren Heilung beschleunigen.

 

Eisenkraut (Verbena officinalis) Neben einer fiebersenkenden, entzündungshemmenden und krampflösenden Wirkung soll das Echte Eisenkraut auch gegen leichte Depressionen, Schlafstörungen, Stress und Magen-Darm-Probleme helfen. Da die Verbene eine wehenfördernde Wirkung besitzt, sollte das Eisenkraut nicht in der Schwangerschaft eingenommen werden.

 

Engelwurz-Wurzel (Angelica archangelica) schmerzstillenden und durchblutungsfördernden Eigenschaften wurde die Angelikawurzel in der Volksmedizin bei Muskelkater und Verspannungen eingesetzt. Die Volksmedizin schätzt Engelwurz auch als schweißtreibendes, magenstärkendes, katarrh- und krampflösendes Mittel.

 

Eykalyptus (Eucalyptus globulus) wirkt stimulierend auf das Immunsystem, treibt den Schweiss und senkt dadurch Fieber. Traditionell wird Eukalyptus jedoch zur Inhalation oder als schleimlösender Tee bei Husten, Heiserkeit und Erkältungen eingesetzt.  

 

Feigenkaktusblüte (Opuntia ficus-indica) wirkt als ein natürlicher Fettbinder. Die Faserkomplexe seiner Früchte haben eine hohe Bindungsaffinität für Nahrungsfette. Die Fettaufnahme aus der Nahrung und somit die Kalorienaufnahme aus Nahrungsfetten wird vermindert und das Sättigungsgefühl nach einer Mahlzeit verlängert. Es wirk leicht antioxidativ und entzündungshemmend. 

Flohsamenschalen (Plantago ovata) haben eine gute Wirkung bei Verdauungsproblemen wie Verstopfung und Durchfall. .

 

Gänsefingerkraut (Potentilla ansernia) wirk entzündungshemmend, krampflösend, beruhigend und tonisierend. Darüber hinaus hat es eine adstringierende und antiseptische Wirkung und erschwert Bakterien so das Einnisten in der Schleimhaut.  Inhaltsstoffe in den Blättern wie Flavonoide und Gerbstoffe helfen bei Verdauungsbeschwerden und verleihen dem Gänsefingerkraut seine heilende Wirkung.

 

Gewürznelken (Syzygium aromaticum) gelten als schmerzstillend, entzündungshemmend, antibakteriell, verdauungsfördernd und stark belebend. Am bekanntesten ist ihr Einsatz in Form von Nelkenöl bei Zahnschmerzen und -entzündungen.

 

Ginkgoblätter (Ginkgo biloba) wirkt durchblutungsfördernd und kann die Kommunikation zwischen den Nervenzellen verbessern. Dadurch kann er sich positiv auf die Gedächtnis- und Lernleistung sowie die Konzentrationsfähigkeit auswirken. Außerdem werden ihm antioxidative und nervenschützende Eigenschaften zugeschrieben. Mit seinen antioxidativen Eigenschaften wirkt Ginkgo als Radikalfänger und gleicht den durch Zellalterung verursachten Energiemangel in den Nervenzellen aus

 

Ginsengwurzel (Panax ginseng) zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und Konzentration. Sie können gegen Müdigkeit, Erschöpfung und Kraftlosigkeit wirken. In der Rekonvaleszenz, also in der Erholungsphase, kann Ginsengwurzel eingesetzt werden, um die Erholung zu unterstützen. Auch gilt es für viele als Mittel zur Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit, dabei auch zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion. Ginseng könnte den Blutzucker senken und den Spiegel des „guten“ HDL-Cholesterins anheben. Ginseng könnte auch die Immunfunktion verbessern.

 

Goldrute (Solidago odora) Goldrutenextrakte wirken vor allem entwässernd und durchspülend. Sie werden folglich bei gesundheitlichen Schwierigkeiten im Bereich der Nieren und ableitenden Harnwege eingesetzt. Man kann sie auch vorbeugend als sogenanntes Aquaretikum bei Harnsteinen, Nierengries und bei der Reizblase anwenden.

 

Gotu Kola "Indischer Wassernabel" (Centella asiatica) fördert die Wundheilung, wirkt beruhigend, regt den Appetit an und hat harntreibende Eigenschaften.Sie wirkt sich positiv auf kognitive Funktionen auswirkt, sodass sie das Gedächtnis unterstützt. Sie hilft bei der Aufrechterhaltung der normalen Funktion des Herz-Kreislauf-Systems: Venen und Herz. Sie unterstützt den Magen.   

 

Granatapfel (Punica granatum) enthält viel Kalium, das wichtig ist für Muskeln, Herz und Nerven. Auch Kalzium und Eisen gehören zu den Inhaltsstoffen, außerdem B-Vitamine. Er schützt unter anderem vor Herz-Kreislauf-Störungen, senkt den Blutdruck, lindert Entzündungen, wirkt Demenz, Alterungsprozessen und der Entstehung von Krebs entgegen.

 

Grapefruit Kerne (Citrus paradisi) für die begleitende Therapie von Magen- und Darmerkrankungen, Hefepilzinfektionen, Erkältungskrankheiten, HNO-Infektionen, Nagel- und Hautpilzerkrankungen, Zahnfleischentzündungen und Vaginalinfektionen sei Grapefruitkernextrakt ebenso anwendbar wie bei chronischer Müdigkeit, Candida und zur Stimulation des Immunsystems bei AIDS

 

Griechisches Eisenkraut "Bergtee" (Sideritis scardica) wird wegen seiner entzündungshemmenden und antibakteriellen Wirkung bereits seit der Antike geschätzt. Häufig wird das Kraut auch wegen seiner schleimlösenden Wirkung bei Erkältungen angewendet. Er wird gerne im Winter getrunken,  Es hat aber auch eine schlaffördernde und stimmungsaufhellende Wirkung.

 

Griffonia 5-HTP (Griffonia simplicifolia)    wird in der Komplementärmedizin zur Förderung der Schlafbereitschaft und zur Erleichterung des Einschlafens angewendet. Als natürliches Antidepressivum ist es auch geeignet bei leichten depressiven Verstimmungen, z.B. Winter- oder Lichtmangel-Depression, sowie bei Jetlag. Ferner empfiehlt es sich bei Kopfschmerzen und Migräne sowie bei Stress und Panik.

 

Gurmar (Gymnema sylvestre) Gurmar bedeutet wörtlich „Zuckerzerstörer“, und diese Bezeichnung fasst die Wirkung der Pflanze gut zusammen. Der Extrakt der Gurmar-Blätter hat sich als natürliches Mittel zur Regulierung des Blutzuckerspiegels und zur Unterstützung des Stoffwechsels bewährt. Doch die Vorteile gehen weit über die Blutzuckerregulierung hinaus, denn Gurmar-Extrakt unterstützt auch den Gewichtsverlust, die Verdauung und die Herzgesundheit.

 

Hagenbutten Früchte (Rosa cania) sind reich an Pro-Vitamin A, aus dem der Körper das für die Sehkraft wichtige Vitamin A aufbaut. Auch die Vitamine B1 und B2 und Vitamin E stecken in den roten Früchten. Die Hagebutte enthält zudem Antioxidantien. Hagebuttentee hilft bei Erkältungsbeschwerden und Magen-Darm-Problemen. Am bekanntesten ist der Einsatz der Hagebutte zur Vorbeugung und Bekämpfung von Erkältungskrankheiten. Als Tee getrunken soll sie Halsschmerzen, Heiserkeit und Husten lindern.

 

Haselnussblätter (Folia coryli avellanae) haben eine Stoffwechsel und Blutreinigende Wirkung. Sie sollen auch eine kühlende Wirkung haben und können den Schleim aus der Lunge lösen. Die Flavonoide, die in den Haselnussblättern enthalten sind, können entzündungshemmend wirken.

 

Heuhechelwurzel (Ononsis spinosa) enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie Flavonoide und Triterpensaponine, die entzündungshemmende und harntreibende Eigenschaften haben. In der traditionellen Kräutermedizin wird die Hauhechelwurzel zur Unterstützung der Harnwege und bei Blasenproblemen eingesetzt.

 

Heidelbeerblätter (Vaccinium myrtillus) enthalten Antioxidantien und sind für ihre potenziellen gesundheitlichen Vorteile bekannt. Sie können zur Unterstützung der Blutzuckerregulation beitragen und haben entzündungshemmende Eigenschaften. Zudem wird ihnen eine positive Wirkung auf die Augengesundheit nachgesagt.

 

Helmkraut (Scutellaria baicalensis) stabilisiert den Kreislauf und hat antiallergische Effekte. Auch bei Durchfall, Arteriosklerose, Hautentzündungen sowie hohen Blutfettwerten nutzt es die TCM. Schwangere erhalten es, wenn das Ungeborene sehr unruhig ist. Für die Wirkung verantwortlich sind verschiedene Flavonoide wie Baicalin und Wogonin.

 

Herzgespannkraut (Leonurus cardiaca) wirkt leicht negativ chronotrop, schwach blutdrucksenkend und beruhigend sowie entkrampfend. Außerdem wird die Durchblutung des Herzens verbessert. Zudem wirken sie Wehen fördernd, weshalb in der Schwangerschaft auf die Anwendung verzichtet werden sollte.

 

Hibiskusblütten (Hibiscus sabdariffa) Neben den antientzündlichen Effekten kann er Krämpfe (zum Beispiel Menstruationsbeschwerden) lindern, erhöhten Blutdruck und den Cholesterinspiegel senken, die Verdauung und den Stoffwechsel ankurbeln und hat ebenso wirksame Anti-Aging-Effekte. Zudem soll er beruhigend und nervenstärkend wirken.

 

Hopfenzapfen (Humulus lupulus) wirkt wie ein pflanzliches Sedativum, also ein Mittel, das die Funktionen des zentralen Nervensystems dämpft. Daher wird er gerne bei Schlaf- und Einschlafstörungen gegeben.

 

Huflattichblätter (Tussilago farfara) erfolgreich zur Therapie gegen Husten und Reizhusten eingesetzt. In der Naturheilkunde wird Huflattich häufig als Schleimlöser beispielsweise in Brusttees verwendet um chronischen Husten, Bronchitis und Asthma zu lindern.

 

Igelstachelbart Pilz (Hericium erinaceus) stärkt das Immunsystem, außerdem wird ihm eine entzündungshemmende, antibakterielle und tumorhemmende Wirkung nachgesagt.

Isländisches Moos (Cetraria islandica) wird zur Stärkung der Atemwege und Vorbeugung gegen Schleimhautreizungen im Bereich der oberen Luftwege verwendet. Die flechteneigenen Schleimstoffe lindern den rauen Hals und einige der Flechtensäuren haben eine antibiotische Wirkung.

Johanniskraut (Hypericum perforatum) könnte die Symptome von Angstzuständen und leichten bis mittelschweren Depressionen lindern. Das American College of Physicians hat erklärt, dass es die Symptome einer leichten bis mittelschweren Depression lindern und weniger Nebenwirkungen verursachen könnte als herkömmliche Antidepressiva.

Kalmegh (Andrographis paniculata) mit antimikrobieller, antiparasitärer, entzündungshemmender Eigenschaften und Leber- und Nierenschutz- und Leberenzymregulierung. Kalmegh ist bekannt für seine Leberschutzeigenschaften.

Kalmuswurzel (Acorus calamus) wird zur Linderung von Magenverstimmungen, Übelkeit, Erbrechen und Blähungen eingesetzt. Sie kann auch bei Verdauungsstörungen wie Reisekrankheit und Dyspepsie helfen.

Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) ist appetitanregend, fördert die Durchblutung und verschafft außerdem ein Gefühl von Wohlbefinden. Die in der Kresse enthaltenden Senfölstoffe wirken gegen Entzündungen bei Atemwegserkrankungen wie Nasennebenhöhlenentzündung und Bronchitis, aber auch bei Blasenentzündungen.

Kardenwurzel (Dipsacus follunum) enthält das Glykosid Skabiosid, Terpene, Kaffeesäureverbindungen, organische Säuren, Glukoside und Saponine. Die Wirkstoffe sollen eine antibakterielle, entgiftende, blutreinigende, harn-, galle- und schweißtreibende Wirkung haben.

Kastanienblüten, - blätter, -samen (Aesulus hippocastanum) Die Blüten der Rosskastanie helfen als Tee zubereitet gegen Erkältung besonders gut. Auch die Blätter der Kastanie können Sie als Tee trinken und gegen Fieber und Keuchhusten einsetzen. Sie wirken zudem stärkend, durchblutungsfördernd und entwässernd

Katzenkralle (Uncaria tomentosa) ist eine holzige Liane, die im Amazonas-Regenwald wächst. Diese Wunderpflanze hat viele positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper. Sie kann die Behandlung von Magengeschwüren unterstützen, die Verdauung harmonisieren und das Immunsystemhervorragend unterstützen.

Kiefernpollen (Pinus massoniana) Sie enthalten außerdem zwanzig Aminosäuren, die den Muskelaufbau unterstützen und für die Bildung von Protein-Bausteinen essenziell sind. Und es geht tatsächlich noch mehr, denn die Blütenpollen der Kiefern wirken antibakteriell, stärken somit das Immunsystem und helfen der Leber, sich zu regenerieren.

Klapperschwamm "Maitake" (Grifola frondosa) hilft das Immunsystem zu stärken und Entzündungen im Körper zu reduzieren. Darüber hinaus wird er auch bei der Gewichtsabnahme und zur Unterstützung der Leberfunktion verwendet. Ein weiterer Vorteil von Maitake ist, dass er reich an Antioxidantien ist.

Kleinblütiges Weidenröschen (Epilobium parviflorum) wurde schon vor Jahrhunderten als Heilmittel gegen Erkrankungen der Harnblase und Prostata eingesetzt. Das Kraut des Weidenröschens wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und harntreibend. Es ist daher bei Prostatabeschwerden hilfreich.

Klettenwurzel (Arctium lappa radix) ist reich an Gerbstoffen, Schleimen und Tanninen, welche die gesunde Durchblutung der Haut anregen und auf natürliche Weise antiseptisch gegen mikrobielle Keime wirken. Traditionell wird Klettenwurzelextrakt bei gereizter Haut, Akne, Dermatosen oder Hautinfektionen eingesetzt.

Quellen: 

  • DGE - Deutsche Gesellschaft für Ernährung
  • Wikipedia
  • Lexikon der Biochemie
  • Ionos SE

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